Nachhaltig vielfältig!

Wir setzen uns für eine vielfältige Hochschule ein – mehr selbstbestimmte Lehre & Gleichberechtigung!


Mehr Vielfalt in der Lehre

1. Mehr Selbstbestimmung im Studium

Mit der Bologna-Reform ging eine strukturelle Verschulung des Studiums einher. Pflichtmodule füllen die Regelstudienzeit, die so kaum Studierende einhalten können. Bereits die zeitliche Kapazitäten für einen Nebenjob lassen sich schwer finden – Engagement über das eigene Studium heraus findet auch deshalb selten statt.

Wir fordern:

  • alternative Prüfungsformate
  • Erhöhung der Prüfungsversuche
  • jährlich stattfindender Bologna-Tag
  • Ausbau der Allgemeinen Studien

2. E-Learning ausbauen

Der elektronische Zugang zu wissenschaftlichen Journals oder die Bereitstellung von Lehrmaterialien im Internet sind nur zwei Beispiele dafür wie die Digitalisierung das Studium verändert. Auch die Universitätsverwaltung ist weitgehend digitalisiert. Diese Entwicklung verläuft aber nicht problemlos. Wir fordern eine Universität, die Technik als Möglichkeit zum Abbau von Barrieren als Chance zur besseren Vernetzung und als Möglichkeit des interdisziplinären Austausches betrachtet.

Wir fordern:

  • Eine grundlegende Reform des QISPOS-Systems und die Flexibilisierung der Prüfungsan- und – abmeldungen in allen Fachbereichen
  • eine neues Campus-Management-System, als einheitliche Onlineplattform für alle Uni- Services
  • Die konsequente Unterstützung von eLearning und Anreize für Dozierende eLearning zu nutzen (z.B. Lehrpreis eLearning)
  • Eine praktikable Lösung für Studierende und Lehrende bei der Ausgestaltung des neuen Unirahmenvertrages, damit auch zukünftig Texte digital bereitgestellt werden können

 


Rassismus an der Uni bekämpfen!

Wir stellen uns klar gegen Rassismus und Diskriminierung an unserer Hochschule. People of Color sind in unserer Gesellschaft und damit auch unserer Hochschule verschiedene Formen von strukturellem Rassismus ausgesetzt.

Wir fordern:

  • Sensibilisierungsangebote für Lehrende und Studierende
  • Eine Umbenennung der Universität. Der bisherige Namensgeber Wilhelm II steht für eine menschenfeindliche Haltung, die an der Uni Münster keinen Platz haben darf.
  • Ausbau von Austauschprogrammen
  • Englischsprachige Ausschilderung von Räumen

 


Geschlechtergerechtigkeit verwirklichen

Obwohl mittlerweile mehr Frauen* als Männer ein Studium an der Universität Münster beginnen, sinkt der Anteil der Frauen* je weiter die universitäre Karriere voranschreitet. Momentan liegt der Anteil der Professorinnen* bei nur 22 Prozent. Diese Ungleichheit zieht sich ebenso durch die universitären Gremien. Wir setzen uns gegen diese Diskriminierung ein und wollen die Strukturen aufbrechen, die diese ermöglichen. Sexismus äußert sich jedoch nicht nur in mangelnden Karrierechancen sondern vor allem auch im alltäglichen Erleben von Frauen*.

Wir fordern:

  • Die Erarbeitung eines uniweiten Diversity-Konzepts
  • Die Geschlechtszuordnung vom Semesterticket zu streichen
  • Quotierung universitärer und studentischer Gremien
  • Verbindliche Frauen*quote bei der Besetzung von Professuren
  • Burschenschaften von der Liste der Hochschulgruppen streichen
  • Besserstellung der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten
  • Die Einrichtung von Unisex-Toiletten

 


Kultursemesterticket

Das Kultursemesterticket (KuSeTi) ist durch eine Initiative des Kulturreferats des AStA der Uni Münster entstanden und umfasst ein kostengünstiges Angebot verschiedener kultureller Einrichtungen in Münster. Seit dem Sommersemester 2015 gilt es für alle Studierende der Uni. Mit dem KuSeTi können diese zum Beispiel kostenlos ins Theater gehen oder verschiedene Museen besuchen. Denn die Wahrnehmung von Kulturangeboten darf nicht vom Geldbeutel abhängen.

Wir fordern:

  • Erhalt und Ausbau des KuSeTi
  • Erweiterung des Kulturreferats um eine zweite Stelle

 

 

Das ausführliche Wahlprogramm 2017 findest du unter diesem Link.