sozial & gerecht

 

Finanzierung des Studiums

Ein Studium stellt viele Studierende vor nanzielle Herausforderungen – dabei soll das BAföG helfen. Doch diese Unterstützung reicht oft nicht aus oder kommt zu spät. Es bedarf einer umfassenden Reform des BAföG. Dafür setzt sich CampusGrün auf allen Ebenen ein. Der Bund muss mehr Geld in die Hand nehmen und von ungerechter Spitzenförderung auf bessere Brei- tenförderung umstellen: Vor allem die ungerechten Stipendienprogramme (bspw. Deutschlandstipendium) müssen reformiert werden. Auch muss die Orientierung an Leistungsständen im Studium zur Fortzahlung des BAföG abgeschafft werden. Wir werden uns außerdem weiter für eine bessere Be- arbeitung der Anträge durch das Münsteraner Studierendenwerk einsetzen. Im AStA können wir durch die Sozialberatung Einzelfälle abfedern. Trotzdem kämpfen wir vor allem für eine politische Lösung. Denn Studieren darf keine Frage des Geldes sein!

 

Unsere Ziele:

  •  Anpassung des BAföG-Satzes an die tatsächlichen Lebensumstände
  •  Zugangserleichterungen zum BAföG
  •  Breiten- statt Spitzenförderung
  •  Keine Abhängigkeit des BAföGs vom Leistungsstand im Studium
  •  Mehr Beratungsangebote und schnellere Bearbeitung der Anträge

 

Wohnen

Die schwierige Wohnraumsituation in Münster wird sich aufgrund der Sanierung von Wohnheimen des Studierendenwerks und des Wegfalls der vom Bund angemieteten Wohneinheiten in den nächsten Jahren noch weiter verschlechtern. CampusGrün fordert vom Land NRW höhere Zuschüsse für das Studierendenwerk, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Weiterhin fordern wir eine verstärkte Zusammenarbeit von Stadt, Universität und Studierendenwerk, damit der Wohnraummangel koordiniert und langfristig behoben wird. Beim Kauf von Flächen und Häusern durch die Universität soll verstärkt auf Mischnutzungen von Uni-Arealen geachtet werden. Der gemeinsame Erwerb von Flächen durch Universität und Studierendenwerk soll ermöglicht werden. Die Internationalisierung ist ein großes Anliegen der Uni Münster, doch internationale Studierende haben enorme Probleme Wohnungen zu finden. Dafür wollen wir eine neue Wohnbörse für Internationals starten, die zwischen Studierenden aus Münster und dem Ausland vermittelt.

 

Unsere Ziele:

  •  Ausfinanzierung der Studierendenwerke durch das Land statt höhere Sozialbeiträge
  •  Koordinierte und langfristige Zusammenarbeit von Stadt, Universität und Studierendenwerk
  •  mehr bezahlbaren Wohnraum
  •  Wohnsituation der Internationals verbessern

 

Master

Die Universität Münster bietet nicht für alle Studierenden einen Masterplatz an, die sich darauf bewerben. Viele müssen die Universität wechseln odernden keinen geeigneten Master. Im Zuge des doppelten Abiturjahrgangswurden in NRW durch den Hochschulpakt viele Bachelorplätze geschaffen. Über eine Ausweitung der Masterplätze ist nicht angemessen nachgedacht worden. Die Situation erhöht den Druck auf die Studierenden von Anfang an und schränkt die Möglichkeit zum sozialen Engagement ein. Wir möchten, dass jede*r nach dem Bachelor das Studium im Master fortsetzen kann. Wir streben die Einführung eines rechtsverbindlichen Anspruches an. In vielen Studiengängen ist ein Masterstudium für die Berufsausübung notwendig. Deshalb werben wir grundsätzlich für das Modell der kombinierten Zulassung, das einen Masterplatz am gleichen Studienort sichert. Für eine gerechte Vergabe der Masterplätze möchten wir außerdem die Diskriminierung von Bachelor-Absolvent*innen anderer Unis beenden. Wir fordern ein ausrei- chend großes Angebot an Masterkapazitäten!

 

Unsere Ziele:

  • Mehr Masterplätze
  • Ein Rechtsanspruch auf einen Masterplatz